Wissen
Kalendermodelle
Wie misst man ein Jahr - nach der Sonne, nach dem Mond oder nach beidem? Dieser Themenbaum ordnet die Kalender der Welt und fuehrt zum germanischen Lunisolarkalender.
- Der Himmel als älteste Uhr
- Sonnenkalender
- Ägyptischer Kalender (geplant)
- Julianischer & Gregorianischer Kalender (geplant)
- Mondkalender
- Reiner Mondkalender
- Islamischer Kalender (geplant)
- Der 33-Jahre-Zyklus
- Lunisolarkalender
- Der Metonische Zyklus
- Die Oktaeteris
- Germanischer Lunisolarkalender
- Monate
- Germanische Monatsnamen
- Schaltmonat (geplant)
- Monatsberechnung (geplant)
- Monatsporträts
- Feste
- Winternächte
- Julfest (geplant)
- Sigrblot (geplant)
- Mittsommer (geplant)
- Ostara/Eostre (geplant)
- Wochen & Tage (geplant)
- Germanische Tagesnamen (geplant)
- Things (geplant)
- Thing & Mondtermine (geplant)
- Monate
- Jüdischer Kalender (geplant)
- Chinesischer Kalender (geplant)
- Japanischer Kalender (geplant)
- Keltischer Kalender (geplant)
- Römischer Kalender (geplant)
- Griechischer Kalender (geplant)
- Reiner Mondkalender
Über dieses Himmelsbild
Ebene 1 zeigt den beobachteten Himmel: Die Kreise sind Tagbögen — die täglichen Bahnen um den Himmelspol; der Sternhimmel dreht mit. Die Drehung ist quellengedeckt: Die Weltmühle dreht sich (Zautner Kap. 1; Vafþrúðnismál 23 — Mundilfæri, Vater von Sonne und Mond; mittelalterlicher Mühlenvergleich AM 685 d). Die 19 feinen Ringe sind ihre Mahlspuren — der Meton-Zyklus, nach dem Sonne und Mond wieder im Takt stehen. Sonne und Mond ziehen auf einer gemeinsamen Bahn, einander gegenüber (Vollmond-Stellung) — am Himmel erscheinen beide gleich groß (0,5°-Koinzidenz). In den Systemen gilt: innen Veröffentlichtes, außen Geplantes (schwach glimmend); innere Bahnen laufen schneller (Kepler); die Größe folgt der Masse des Teilbaums.